Literatur aus der Forschergruppe

Buchkapitel(x) zum Thema Online-Medien(x)

Buchkapitel(x) zum Thema Online-Medien(x)

„Konvergenz“ – Klärung eines kommunikationswissenschaftlichen Schlüsselbegriffs

Vowe, G., & Henn, P. (2015). „Konvergenz“ – Klärung eines kommunikationswissenschaftlichen Schlüsselbegriffs . In M. Emmer & C. Strippel, Kommunikationspolitik für die digitale Gesellschaft. (pp. 43-60). Berlin:
Vowe, G., & Henn, P.
In: M. Emmer & C. Strippel, Kommunikationspolitik für die digitale Gesellschaft, (S. 43-60)
Berlin: 2015

In diesem Beitrag soll die Frage beantwortet werden: Was sollte in einem kommunikationswissenschaftlichen Kontext unter Konvergenz verstanden werden? Dafür wird zunächst die generelle Bedeutung des Begriffes geklärt. Bei Konvergenz handelt es sich um einen Prozess, nicht um ein Endprodukt. An Beispielen aus der Kommunikationswissenschaft, aber auch aus anderen Disziplinen wird schlaglichtartig gezeigt, wie vielfältig der Begriff Konvergenz in der Wissenschaft zur Beschreibung spezifischer Prozesse eingesetzt wird. um zu einer eigenen kommunikationswissenschaftlichen Definition zu kommen, wird dann anhand von semantischen Differentialen der Umriss des Begriffes für dieses fach dargestellt. Konvergenz wird abschließend definiert als eine analytische Perspektive, aus der Kommunikation als ein multidimensionaler Prozess gesehen wird, in dem separate Elemente zu neuen Einheiten zusammenwachsen und sich damit neue Unterschiede zu anderen Einheiten ergeben.

Indirekte Medienwirkungen bei der Volksabstimmung über „Stuttgart 21“: Wahrgenommene Medieneinflüsse und ihre Konsequenzen

Bernhard, U., & Dohle, M. (2014). Indirekte Medienwirkungen bei der Volksabstimmung über „Stuttgart 21“: Wahrgenommene Medieneinflüsse und ihre Konsequenzen . In U. Dittler & M. Hoyer, Social Network – Die Revolution der Kommunikation: Kundenkommunikation, Facebook-Freundschaften, digitale Demokratie und virtuelle Shitstorms unter medienpsychologischer und mediensoziologischer Perspektive. (pp. 283-308). München: kopaed.
Bernhard, U., & Dohle, M.
In: U. Dittler & M. Hoyer, Social Network – Die Revolution der Kommunikation: Kundenkommunikation, Facebook-Freundschaften, digitale Demokratie und virtuelle Shitstorms unter medienpsychologischer und mediensoziologischer Perspektive, (S. 283-308)
München: kopaed 2014

Indirekte Medienwirkungen, wie sie im Rahmen des Influence-of-Presumed-Media-Influence-Approachs und des Third-Person-Effekts diskutiert werden, sind im Hinblick auf einzelne politische Ereignisse und für Online-Medien bislang nur selten geprüft worden. Aus diesem Grund wurde der unterstellte Einfluss verschiedener On- und Offline-Medien auf Meinungsbildung und Mobilisierung im Kontext der Volksabstimmung zum Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofes im November 2011 („Stuttgart 21“) untersucht.

Politische Kommunikation in der Online-Welt

Vowe, G. (2013). Politische Kommunikation in der Online-Welt . In E. Czerwick, Politische Kommunikation in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Festschrift für Ulrich Sarcinelli. (pp. 87-101). Wiesbaden: Springer VS.
Vowe, G.
In: E. Czerwick, Politische Kommunikation in der repräsentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Festschrift für Ulrich Sarcinelli, (S. 87-101)
Wiesbaden: Springer VS 2013

Durch das Internet verändert sich nachweislich die politische Kommunikation und mit ihr die Partizipation. Dies geschieht vor allem dadurch, dass sich eine Gruppe von Digital Citizens herausbildet, die ihre (politischen) Kommunikationsroutinen in einer von Online-Medien dominierten Welt entwickeln. Von dieser Gruppe gehen Impulse aus, die zu einem strukturellen Wandel der politischen Kommunikation führen – mit politischen Folgen auf Mikro-, Meso- und Makroebene.